Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-08/p016 ·1923-07-08 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Der Mensch also hebt sich los vom schweren Boden hinauf in die Region, wo geistig-göttliche Wesen ihre Mitteilungen gießen in die besondere Art und Weise, die eben ihnen eigen ist: Wo die Bewegungen nicht so sind - man könnte sagen, dass ihnen die Schwere-Komponente eingefügt wird, sondern wo sich die [Schwere-] Komponente loslöst und ganz peripherisch will schwingen in dem Kosmisch-Freien. Und das Nicht-Einfügen ist die Hinneigung zum Ewigen. Dadurch entfesselt man im Menschen durch die Eurythmie seinen ewigen Menschen. Dasjenige, was als Göttlich-Geistiges in ihm ruht, das kommt zum Ausdruck durch den vorübergehenden irdischen Menschen. Und die Seele des Menschen erscheint uns, indem sie sich eurythmisch betätigt, sie erscheint uns als dasjenige, was sich aus dem Ewigen der menschlichen Natur hereinergießt in die vorübergehende Form des Körperlichen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277d/1923-07-08/p016.json
Cite: GA 277d/1923-07-08/p016 · edition original