Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-21/p008 ·1923-07-21 · original (original)
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Das wirklich Künstlerische ist immer hervorgegangen aus den Grundlagen, die in der geistigen Welt gesucht wurden. Wir müssen uns nur klar darüber sein, dass zum Beispiel die Architektur aus einem ganz bestimmten übersinnlichen Gesichtspunkte hervorgegangen ist. Wir können an die äußere Tatsache anknüpfen, dass ja gerade Monumentalbauten, je weiter wir zurückkommen, im Wesentlichen errichtet worden sind über Grabstätten. Und wenn wir uns den Gedanken, der verknüpft ist mit einem solchen Monumentalbau als Grabstätte, wenn wir uns den vor die Seele rufen, so nimmt er sich etwa so aus. Wir müssen uns sagen: Der Mensch ist seinem ganzen Wesen nach mit seinem irdischen Dasein nicht vollendet. Er verlässt mit seiner eigenen Wesenheit den irdischen Körper, indem er durch die Pforte des Todes tritt. Er setzt gewissermaßen sein Dasein über das Erdendasein hinaus fort.

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