Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-22/p009 ·1923-07-22 · original (original)
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Ich möchte zunächst darauf aufmerksam machen, wie dasjenige, was wir Ich-Organisation nennen und astralischen Leib nennen, jedes Mal, wenn der Mensch im Schlafzustande ist, sich getrennt haben von dem physischen Leib und dem Äther- oder Lebensleib, Bildekräfteleib. Dadurch aber stehen zu den Dingen und Vorgängen der Erde das Ich und der astralische Leib in einer zunächst für den Menschen unbewussten Art in einem Verhältnis. Wir stehen ja mit unserem Inneren [im Wachen] — also mit unserem Ich und astralischen Leib - zu der Außenwelt nicht in jenem innigen Verhältnisse, in dem wir unbewusst stehen, wenn wir uns im Schlafzustand befinden; denn wir nehmen die Außenwelt, wenn wir uns im Wachzustand befinden, nur wahr mit Hilfe des physischen Leibes und seiner Organe, mit Hilfe des ätherischen Leibes und seiner Organe. Nun, dadurch, dass das Ich und der astralische Leib während unseres gesamten Erdenzustandes jedes Mal in den Schlafzuständen nähere Verbindungen mit der Außenwelt eingehen, dadurch stehen sie in der Tat, ich möchte sagen in einem ganz intimen Verhältnis zur Außenwelt und können dadurch auch dasjenige vermitteln, was in den Offenbarungen der Menschenwesenheit als Unbewusstes sich in das Bewusste hineinbegibt.

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Cite: GA 277d/1923-07-22/p009 · edition original