Ansprache zur Eurythmie
Denken wir also daran: Wir sprechen; wir sprechen in Vokalen, wir sprechen in Konsonanten. Dann ist ja das zunächst für diejenige Anschauungsweise, die man in der Gegenwart fast allein gelten lassen will - für die Anschauungsweise der Sinne und des die Sinneseindrücke kombinierenden Verstandes -, es ist dieses Sprechen an den physischen Leib gebunden. Es ist das Sprechen der Ausdruck eines Formens gewisser Organe, und es kann selbstverständlich dasjenige, was da mit dem physischen Leib geschieht, mehr oder weniger genau dargestellt werden. Aber die übrigen übersinnlichen Glieder der Menschennatur sind durchaus an diesem Sprechen beteiligt.
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GA 277d/1923-07-22/p010 · edition original