Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-22/p011 ·1923-07-22 · original (original)
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Nun müssen wir bedenken, was eigentlich dieser, dem physischen Leib am nächsten stehende Äther- oder Bildekräfteleib, der sich auch in der Nacht beim Schlafe nicht vom physischen Leib trennt, für den Menschen bedeutet. Dieser ätherische oder Lebens- oder Bildekräfteleib ist der Träger des Gedankenelementes, der Träger aller derjenigen Kräfte, die im Menschen den Gedanken formen. Es ist ja in Wahrheit so, dass wir den Gedanken mit Hilfe des physischen und Ätherleibes formen und dass wir im Schlafzustande nur deshalb vom Gedanken fern sind - ihn gewissermaßen nur treffen, aber in einer chaotischen Weise, träumend beim Aufwachen oder Einschlafen -, es ist ja nur deshalb so, weil wir im Schlafzustande mit unserem eigenen Inneren, mit unserem Ich und Astralleib, auch von dem Teil getrennt sind, der unser Gedankenleben enthält. Wir denken in Wahrheit die ganze Nacht, nur wissen wir nichts davon.

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