Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-22/p015 ·1923-07-22 · original (original)
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Wir passen uns auch nicht so äußerlich an die Tierlaute an, wie es die Wau-Wau-Theorie annimmt, aber wir erleben gerade durch unser Ich und den astralischen Leib die Außendinge. Und man wird jene wunderbare Gestaltung von Lippen und Zunge und Gaumen und so weiter bis hinab zu allen möglichen Sprachorganen, man wird sie erst verstehen, wenn man diese Tatsache richtig ins Auge fasst, dass nicht nur etwa von innen heraus — was durch Physiologie etwa zu ergründen wäre -, sondern von außen in den Menschen herein Zunge, Lippen, Gaumen und so weiter geformt werden, dass die Dinge der Außenwelt wirklich in den Gestaltungen der Organe, die der Sprache zugrunde liegen, leben.

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