Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-22/p017 ·1923-07-22 · original (original)
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Man braucht nur einzugehen auf die Gestaltungen, die sich einem sofort als Imagination vor das Seelenauge zaubern, wenn man die Beziehung eines i oder eines « zu den Dingen der Außenwelt kennenlernt. Wer ein i aber nachzuempfinden vermag, der weiß: In diesem i liegt etwas, was, richtig gefühlt und empfunden, so etwas ist, wie was uns aus der Außenwelt unsere eigene Existenz verleiht. Daher: Alle Sprachen, welche das i in dem [Wort] «Ich» haben, geben einfach durch die Sprache dem Menschen ein Existenzgefühl, das solche Sprachen dem Menschen nicht geben können, die das i nicht in dem «Ich» haben. - Das » stellt sich vor die Seele hin, wie etwa, wenn zweierlei Elemente der Außenwelt, die übersinnlich sind, miteinander in Berührung kommen, sich berühren und der Mensch aufmerksam sein muss auf diese Berührung.

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