{"corpus":"steiner","locus":"GA 277d/1923-07-29/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Aber dazu ist ja gerade die hier gemeinte Geisteswissenschaft da, dass sie das tiefste innere Wesen des Menschen zur Offenbarung bringt, ja auch den Willen zur Offenbarung bringt. Wie wenig unser Zeitalter geneigt ist, auf so etwas einzugehen, zeigt ja der Umstand, dass es verhältnismäßig wenige Dezennien zurückliegt, dass Schopenhauer den Willen als etwas Blindes, als etwa an sich Finsteres dargestellt hat. Und erst, wenn er diejenige Erhellung erfährt, zum Beispiel im Moralischen, wo der Wille ganz heraufrückt, gewissermaßen heraufprojiziert wird in das Gefühlsmäßige, erst wenn er diese Erhellung erfährt, wird er zu dem moralischen Gehalte im Schopenhauerschen Sinne.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1923-07-29","location":null,"word_count":99,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-07-29/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-07-29/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277d/1923-07-29/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}