Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-29/p013 ·1923-07-29 · original (original)
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Wie ist das dann, wenn der Mensch sich auf diese Weise äußert? Dann ist es so, dass wir sagen können: Äußert sich zum Beispiel die Dichtung durch die Lautsprache und künstlerische Behandlung, so ist alles nach der Kopfwesenheit des Menschen hin projiziert. Der Wille und das Gefühl erscheinen zwar die Sprache durchdringend, durchwellend, durchwebend, aber zu gleicher Zeit abschwächend. Der Dichter ringt danach, Gefühl und Wille in Rhythmus, Takt, in die Imagination des Lautlichen hineinzubringen. Und in demselben Maße, in dem ihm das gelingt, wird seine Sprache künstlerisch.

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