Ansprache zur Eurythmie

GA 277d/1923-07-29/p014 ·1923-07-29 · original (original)
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Gehen wir zur Eurythmie, so lassen wir hingegen zurücktreten — wir gehen auf den anderen Pol des Menschen -, wir lassen zurücktreten das Vorstellungsmäßige, wir bringen das Gefühl mit dem Willen, bringen das auf ebenso gesetzmäßige Weise zum Ausdrucke, wie sich der Mensch gesetzmäßig offenbart in der Lautsprache. Daher ist gerade Eurythmie nicht etwas, was ganz intellektuell interpretiert werden kann, sondern was vorzugsweise durch das Anschauen wirkt, denn auf den Bewegungen der Arme, der Hände, wird der gefühlsdurchdrungene Wille getragen.

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