Vortrag zur Eurythmie

GA 277d/1923-08-26/p006 ·1923-08-26 · original (original)
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So ist es ja immer, wenn man sich für das künstlerische Schaffen oder überhaupt für das menschliche Schaffen hingibt an die schaffenden Kräfte der Natur. Wie die schaffenden Kräfte der Natur selber gleichsam aus einem Unendlichen herausarbeiten, sodass man immer viel mehr herausfinden kann aus dem, was entsteht, als dasjenige ist, was man zunächst hineingelegt hat, so ist es, wenn man sich beim künstlerischen Schaffen mit den schöpferischen Kräften und Mächten der Natur verbindet. Man führt dann nicht nur engbegrenzte Impulse aus, sondern man kommt dazu, dass man zuletzt eine Art von Werkzeug wird für die schöpferischen Mächte der Welt und dass eben viel mehr aus der Sache herauswächst, als man ursprünglich beabsichtigen konnte.

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