Vortrag zur Eurythmie

GA 277d/1923-08-26/p023 ·1923-08-26 · original (original)
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Die Sprache ist ja ganz aus dem ganzen menschlichen Wesen herausgeboren. Nehmen wir irgendeinen Vokal. Er drückt immer aus dasjenige, was die Seele im Umfange ihres Fühlens erlebt. Entweder der Mensch will dasjenige ausdrücken, was im Staunen lebt: a; oder er will dasjenige ausdrücken, was eine Art Sich-Halten gegen einen Widerstand offenbart: e; oder er will ausdrücken seine Selbstbehauptung, sein Sich-Hineinstellen in die Welt: i. Er will ausdrücken sein Staunen, oder wohl auch sein Anschmiegen an irgendetwas: ei.

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Cite: GA 277d/1923-08-26/p023 · edition original