{"corpus":"steiner","locus":"GA 277d/1923-08-26/p027","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun, alle diese Theorien zeichnen sich darinnen aus, dass sie von irgendeiner Seite her etwas Wahres enthalten. Es sind ja niemals die wissenschaftlichen Theorien ganz falsch. Es ist das an ihnen bemerkenswert, dass sie immer eine Viertels- oder Achtels- oder Sechzehntels- oder eine Hundertstels-Wahrheit enthalten, die dann die Leute in suggestiver Weise gefangen nimmt. Aber das Wahre ist, dass der Vokal immer aus dem Scelenleben entspringt, der Konsonant immer in dem Erfühlen, Nachbilden des äußeren Gegenstandes ist. Man bildet nach dasjenige, was der äußere Gegenstand tut, indem man die Ausatmungsluft mit den Lippen hält oder mit den Zähnen oder mit der Zunge gestaltet oder mit dem Gaumen formt. Indem da die Konsonanten gebildet werden, also diese Luftgebärde geformt wird, wird bei den Vokalen das Innere nach außen strömen gelassen. Die Konsonanten, die bilden dann plastisch in Gestaltungen dasjenige nach, was eben ausgedrückt werden soll.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vortrag zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1923-08-26","location":null,"word_count":144,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-08-26/p027","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277d/1923-08-26/p027"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277d/1923-08-26/p027","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 279/1923-08-26","ga":"279","lecture":"1923-08-26","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}