Vortrag zur Eurythmie

GA 277d/1923-08-26/p046 ·1923-08-26 · original (original)
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Sodass also zum Beispiel dieses hier (Eurythmiefigur b) dem bErlebnis entspricht. Ja, hier haben Sie die Vorstellung, wohin schaut dieses Gesicht? Man könnte nun fragen: Schaut es hinauf, schaut es geradeaus? Das kommt dabei zunächst gar nicht in Betracht, sondern es kommt etwas anderes in Betracht. Zunächst ist festgehalten in der ganzen Ausgestaltung der Figuren die Bewegung, die bei der Eurythmie ausgeführt wird, also sagen wir zum Beispiel die Bewegung der Arme, der Beine. Und dann ist festgehalten in der Schleierhaltung, indem man den Schleier irgendwie erfasst, ihn anzieht, ihn wirft, ihn fallen lässt, ihn wellt. Man kann dadurch die Bewegung, die mehr intellektuell ausdrückt das Seelenleben durch die Eurythmie, man kann durch diese Schleierbewegung die Bewegung vertiefen gefühlsmäßig.

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