Vortrag zur Eurythmie

GA 277d/1923-08-26/p049 ·1923-08-26 · original (original)
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Die Figuren sind angeregt von Miss Maryon. Sie werden auch von ihr ausgeführt. Sie sind aber in der weiteren Gestaltung nach meinen Angaben gemacht. Sie können von Miss Maryon in Dornach im Goetheanum bezogen werden. Es handelte sich auch in künstlerischer Beziehung bei diesen Figuren sowohl in Bezug auf das Ausschneiden wie auf die Farbengebung darum, das Rein-Eurythmische ganz loszulösen von dem, was am Menschen nicht eurythmisch ist. In dem Augenblicke, wo der Eurythmisierende sein charmantes Gesicht zeigt, gehört das nicht zum Eurythmisieren, sondern dasjenige, was er an dieser Muskelspannung, von der ich gesprochen habe, aus seinem Gesichte zu machen versteht. Und daher ist es nicht eine rein künstlerische Empfindung, wenn man etwa einen schönen Eurythmisten mehr liebt als einen weniger schönen Eurythmisten. Es kommt bei allen diesen Dingen nicht an auf dasjenige, was der Mensch ist als Mensch in der nicht eurythmischen Attitüde. Von dem muss ganz abgesehen werden. - Und so ist gerade bei der Gestaltung dieser Figuren nur so viel fixiert, als am Menschen durch die eurythmische Bewegung selbst zum Ausdrucke kommt.

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Cite: GA 277d/1923-08-26/p049 · edition original