Vortrag zur Eurythmie

GA 277d/1923-08-26/p054 ·1923-08-26 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und da wir jetzt schon Jahre der Waldorfschule hinter uns haben, können wir ja sehen, was da besonders herausgebildet wird: Die Willensinitiative, die ja der Mensch in der Gegenwart so sehr braucht, die wird besonders kultiviert durch die Eurythmie als pädagogisch-didaktisches Mittel in der Schule. Aber man muss durchaus sich klar sein darüber, dass, wenn man einseitig bloß die Eurythmie in die Schule hineinstellen würde, sie nicht als Kunst würdigen, so würde man ja die Schule missverstehen. Eurythmie gehört zunächst als Kunst in das Leben hinein wie die anderen Künste. Und wie wir die anderen Künste lehren, wenn sie draußen blühen, so kann auch Eurythmie in der Schule nur gelehrt werden, wenn sie wirklich als Kunst der Zivilisation anerkannt und gewürdigt wird.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277d/1923-08-26/p054.json
Cite: GA 277d/1923-08-26/p054 · edition original