{"corpus":"steiner","locus":"GA 278/1924-02-25/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Sehen Sie, da sind ja zwei Extreme. Auf der einen Seite kann man davon sprechen, dass das Melodische immer mehr und mehr hinübergeht zum Tliematischen, Ausdruck wird von irgend etwas anderem, das nicht selbst ein Musikalisches ist. Ich habe öfters hier davon gesprochen, es ist insbesondere in der neueren Zeit durch das Wagnertum, durch manches andere, dieses heraufgekommen: Musik als Ausdruck; Musik als Ausdruck von irgend etwas, das nicht Musik ist. Es ist dann ja besonders im Beginne der Wagnerzeit dem gegenübergestellt worden die reine, die absolute Musik, das Musikalische als solches, das blosse Weben der Töne; man hat mit einem gewissen Recht gesagt, dass dann Musik ja zur Tonarabeske würde, zur inhaltslosen Folge von Tönen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"SECHSTER VORTRAG","site_heading":null,"date":"1924-02-25","location":null,"word_count":116,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/278/1924-02-25/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/278/1924-02-25/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/278/1924-02-25/p008"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}