SECHSTER VORTRAG

GA 278/1924-02-25/p010 ·1924-02-25 · original (original)
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Nun wird es ja eine gewisse Hilfe sein können, gerade damit Sie diejenigen Gebärden, die ich Ihnen bereits angeführt habe, in der richtigen Weise, mit innerlicher Richtigkeit, mit innerlich richtigem Fühlen vollziehen, es wird Ihnen nützlich sein, eine gewisse Voraussetzung zu machen. Und diese Voraussetzung sollte darinnen bestehen, dass Sie als Eurythmisierender den Ton selbst, auch den Akkord in einer gewissen Beziehung als dasjenige betrachten, was Sie zur Bewegung stösst, veranlasst, was Ihnen den Ruck gibt. Sie setzen zwischen zwei Tönen den Ruck fort und betrachten die nächste Note wiederum als den Ruck, der Ihnen gegeben wird. Auf diese Weise drücken Sie in der Bewegung nicht den Ton aus, markieren nicht den Ton, sondern drücken alles aus, was im weitesten Umfange zwischen den Tönen liegt und im Intervall etwa zur Geltung kommt. Das ist von einer grossen Wichtigkeit.

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