SECHSTER VORTRAG

GA 278/1924-02-25/p020 ·1924-02-25 · original (original)
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Das also ist etwas, was wichtig ist beim Toneurythmisieren und auch bei dem anderen Eurythmisieren wirklich zu berücksichtigen. Und weiss man, dass eigentlich in der deutschen Sprache die starke Tendenz ist zur Missbildung der phonetischen Phantasie, dann ist das ein gutes Wissen. Bei den westlichen germanischen Sprachen ist das noch mehr der Fall. Das alles aber führt uns erst recht zur Frage: Was drückt denn die Musik eigentlich aus? Die Frage wird nicht leicht jemand beantworten, der nicht träumen kann. Denn, sehen Sie, in Wahrheit muss im Grunde der Dichter, der Künstler träumen, oder bewusst träumen, das ist - meditieren können; entweder in Reminiszenzen die Traumbilder haben können, oder aber in Realitäten der geistigen Welt die Traumbilder haben können.

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Cite: GA 278/1924-02-25/p020 · edition original