SECHSTER VORTRAG
Nehmen Sie an, es erklingt ein dissonierendes Motiv, das dann in eine Konsonanz übergeht. Betrachten wir den Eurythmisierenden dabei. Er kann durchaus alles dasjenige an Formen berücksichtigen, was ich angeführt habe, was wir vielleicht noch anführen werden; er wird zur Konsonanz übergehen und wiederurn an Form dasjenige für die einzelnen Intervalle brauchen, was wir angeführt haben. Aber er sollte den Übergang von einer Dissonanz zu einer Konsonanz, oder umgekehrt, in seiner Darstellung zum Ausdrucke bringen. Und es sollte so sein, dass der Eurythmisierende, indem er in einer Dissonanz fortschreitet, in dem Augenblicke, wo er zu einer Konsonanz übergeht, einen Ruck in die Bewegung selber hineinmacht.
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GA 278/1924-02-25/p032 · edition original