SECHSTER VORTRAG

GA 278/1924-02-25/p040 ·1924-02-25 · original (original)
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Und dann werden Sie eben die Möglichkeit finden, gerade das Wesentlichste in der eurr`thmischen Bewegung in der Pause zu suchen, werden vielleicht auch immer mehr und mehr in die Pause hineinbringen. Und nun bedenken Sie doch nur einmal: Sie haben hier einen Übergang (siehe Notenbeispiel auf Seite 90), der eigentlich in seinem Notenwerte ein starkes Herausgehen schon aus dem Menschen selber darstellt, der darstellt etwas, bei dem man das Gefühl hat, man geht mit seinem Inneren aus seiner Haut heraus. Bei der Quinte hat man noch das Gefühl, man ist gerade an der Grenze der Haut. Die Quinte ist der Mensch. Geht man weiter, so geht man eigentlich schon in das Aussermenschliche hinein, aber weil es Musik ist, in das Geistige hinein. Bringen Sie es dadurch zustande, dass Sie eben die Pause ganz besonders durch Bewegung betonen und in der Bewegung selber einen ruhigen Abschnitt machen, wie ich es angegeben habe, dann kommen Sie dazu, gerade de`n ganzen Sinn dieses Aufstieges hier eurythmisch jetzt recht zum Ausdrucke zu bringen.

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Cite: GA 278/1924-02-25/p040 · edition original