Siebenter Vortrag

GA 278/1924-02-26/p027 ·1924-02-26 · original (original)
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Wenn Sie die Tonbilder auf die Beine und Füsse übertragen, es wird weniger schön sein, aber es kann der Mensch sich eine vom Tanzen verschiedene Ausdrucksfähigkeit, wie wir sie auch schon in der verschiedensten Weise für die Lauteurythmie und dergleichen versucht haben, für die Beine und Füsse erwerben. Nun werden Sie auch für die Beine und Füsse herausbekommen, dass der Oberschenkel an seinem Ansatz, der ganze Oberschenkel, dem Grundton entspricht, wenn Sie ihn spannen in seinen Muskeln. Wenn Sie versuchen, eine Bewegung hervorzurufen, dass das Unterbein gewissermassen hängt und das Oberbein starke stramme Bewegungen macht, bleiben Sie im Gebiete von Grundton und Sekund. Gehen Sie auf die Unterschenkel, auf Waden und Schienbein über: Sie haben wiederum die grosse und kleine Terz - die grosse Terz im Schienbein, die kleine Terz im Wadenbein. Gehen Sie da über, so können Sie wiederum das Terz-Intervall durch das Bein ausdrücken. Aber sie werden sich doch im wesentlichen unterscheiden von den ausdrucksvollsten Bewegungen, deren der Mensch fähig ist, sie wer7 den sich stark unterscheiden von den Bewegungen der Arme und Hände, gerade so, wie sich der Kontrabass von der VioIine unterscheidet.

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Cite: GA 278/1924-02-26/p027 · edition original