ACHTER VORTRAG

GA 278/1924-02-27/p016 ·1924-02-27 · original (original)
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Sehen Sie, beim Hinaufgehen in der Tonhöhe lebt im Menschen das GefühI, ins Geistige hinaufzusteigen, im Musikalischen ins Geistige hinaufzusteigen, also in der Tonhöhe hinaufzugehen; das ist etwas ausserordentlich Bedeutsames. Da bewegen sich nämlich der astralische Leib und das Ich nach aufwärts. Der Mensch befreit sich von seinem physischen Leib und seinem Ätherleib; wenn er dasselbe amusisch macht oder gar antimusisch, so wird er ohnmächtig. Wenn er herausgeht aus seinem physischen Leibe, ohne genügend vorbereitet zu sein, wird er ohnmächtig. Das Tonerlebnis lässt uns, solange wir es haben als Tonerlebnis, als Meloserlebnis, heraus- gehen aus dem physischen Leibe. Dann rücken wir gleich wieder hinein. Es ist ein fortwährendes Aufsteigen aus dem physischen Leibe im Hinaufgehen in der Tonhöhe, ein Sich-Identifizieren des Menschen mit dem Geistigen. Und alles Hinaufgehen mit den eurythmischen Bewegungen in der Toneurythmie bedeutet im Grunde genommen Ethos. Ethos des Menschen ist ja: die Seele vereinigen mit dem geistigen Weben und Wesen. Hinaufgehen in der Tonhöhe: Ethos.

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Cite: GA 278/1924-02-27/p016 · edition original