Eurythmie als sichtbare Sprache Erster Vortrag

GA 279/1924-06-24/p018 ·1924-06-24 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Das Stenogramm wurde neu übertragen» (The shorthand transcript was transcribed anew). The publisher's description of the 2019 edition, as mirrored on AnthroWiki (GA 279). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn wir ein Wort aussprechen : Baum, Sonne - immer führen wir eine ganz bestimmte Lufrform aus. Wenn wir das aussprechen von a bis z, würden wir eine sehr komplizierte Luftform bilden. Fragen wir uns einmal, wenn wirklich ein Mensch das zustande brächte, was da entstünde. Es müßte in einer gewissen Zeit geschehen - wir werden schon im Laufe der Vorträge noch hören, warum -, so daß, wenn wir beim z angekommen sind, nicht schon das erste vollständig wiederum auseinandergeflossen ist, daß also das a in seiner Form plastisch noch bleibt, wenn wir beim z angekommen sind. Wenn wir tatsächlich vom a bis zum z gehen könnten in der Lautformulierung, wenn wir dies so zuwege brächten, daß das a stehenbleiben würde bis zum z> und das Ganze würde sich in der Luft abbilden, was wäre denn das? Was wäre das für eine Form?

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