Eurythmie als sichtbare Sprache Erster Vortrag

GA 279/1924-06-24/p033 ·1924-06-24 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Das Stenogramm wurde neu übertragen» (The shorthand transcript was transcribed anew). The publisher's description of the 2019 edition, as mirrored on AnthroWiki (GA 279). The translation is the maintainer's, not a published one.

Nehmen wir jetzt einmal ein einzelnes Beispiel heraus. Gehen wir noch einmal zurück zu diesem a, das diesen sich verwundernden Menschen vor uns entstehen läßt. Man sollte sich bewußt sein, daß überall da, wo in der Sprache das a auftritt, irgendwie eine Verwunderung zugrunde liegt. Nehmen Sie das Wort Wasser, nehmen Sie das Wort Pfahl, was Sie wollen, irgendein Wort, in dem ein a drinnen ist. Da, wo Sie am a halten mit dem Sprechen, da liegt irgendwie eine Verwunderung zugrunde, da drückt sich der sich verwundernde Mensch in der Sprache aus. Das hat man einmal gewußt. Das wußte man selbst noch bei denjenigen, welche die hebräische Sprache handhabten; denn, was war in der hebräischen Sprache das a, das Aleph? Was war es? Es war der sich verwundernde Mensch.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/279/1924-06-24/p033.json
Cite: GA 279/1924-06-24/p033 · edition original