Sechster Vortrag Dornach, 1 . Juli 1924 Gemütsstimmungen und Charakteristik einzelner Seelenzustände Die Farbe als Gemütsinhalt

GA 279/1924-07-01/p046 ·1924-07-01 · original (original)
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Nun wird es sich darum handeln, daß wir zunächst einmal solche Formen ausbilden. Diese Formen können Sie durchaus immer selber bilden. Und gerade dadurch werden Sie eine innerliche Verwandtschaft des Eurythmisierens und des Gedichtes bilden, daß Sie versuchen, solche Formen auszubilden. Es wird dann natürlich nur die Frage entstehen: Wie verhalten sich dann solche Formen zu denjenigen Formen, die als Standardformen gegeben werden, als Formen, die ausgearbeitet werden, um irgendwie die Individualität eines Gedichtes zum Ausdruck zu bringen? - Dann werden Sie sehen, daß schon im weitesten Sinne dasjenige verarbeitet ist, was in solchen Formen liegt. Sie werden es immer finden.

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