{"corpus":"steiner","locus":"GA 28/l10/p009","lang":"de","edition":"original","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das lag darin begründet, daß mich mein Schicksal zu einer Auseinandersetzung mit den Erkenntnistheoretikern der damaligen Zeit geführt hat. Diese stellten sich als ihre Voraussetzung eine geistlose Natur vor und hatten demgemäß die Aufgabe, zu zeigen, inwiefern der Mensch berechtigt ist, sich in seinem Geiste ein geistiges Bild der Natur zu gestalten. Ich wollte dem eine ganz andere Erkenntnistheorie gegenüberstellen. Ich wollte zeigen, daß der Mensch *denkend* nicht Bilder *über* die Natur wie ein ihr Außenstehender formt, sondern daß Erkennen *Erleben* ist, so daß der Mensch erkennend *in* dem Wesen der Dinge steht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Kapitel X","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":93,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/28/l10/p009","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["APC1928"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/28/l10/p009"},{"lang":"en","edition":"APC1928","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/28/l10/p009"}]}