{"corpus":"steiner","locus":"GA 28/l12/p003","lang":"de","edition":"original","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Zugleich lag aber in dieser Auffassung der Goetheschen Naturerkenntnis die Anforderung, das Wesen des Ideen-Bilder-Inhaltes im Verhältnis zur geistigen Wirklichkeit selbst darzustellen. Die Ideen-Bilder haben doch nur eine Berechtigung, wenn sie auf eine solche geistige Wirklichkeit, die der sinnenfälligen zugrunde liegt, hindeuten. - Aber Goethe in seiner heiligen Scheu vor dem unermeßlichen Reichtum der Wirklichkeit vermeidet es, an die Darstellung der geistigen Welt heranzutreten, nachdem er die sinnliche bis zu einer geistgemäßen Bild-Gestalt in seiner Seele gebracht hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Kapitel XII","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":78,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/28/l12/p003","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["APC1928"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/28/l12/p003"},{"lang":"en","edition":"APC1928","edition_basis":"Marie Steiner edition (posthumous)","is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/28/l12/p003","paragraph_aligned":true}]}