1. Die Sprachgestaltung als Kunst

GA 282/1924-09-05/p018 ·1924-09-05 · original (original)
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Es bestehen solche Anschauungen nicht bloß außerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft, sondern auch zuweilen innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft. Nun, diese Dinge, die man da charakterisieren kann, wenn man solche Grotesken erzählt, die aber in ihren leisen Gestaltungen doch vielfach vorliegen, müssen natürlich, wenn Befriedigung eintreten soll auf diesem Gebiete für denjenigen, der künstlerische Auffassung und künstlerischen Impetus hat, gründlich überwunden werden. Und vor allen Dingen muß gründlich verstanden werden, wie die Sprachgestaltung wirklich bis zu dem Laut hin Kunst sein muß für den Sprecher, geradeso wie das Musikalische bis zu dem Ton hin Kunst sein muß.

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