1. Die Sprachgestaltung als Kunst

GA 282/1924-09-05/p069 ·1924-09-05 · original (original)
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Denken Sie nur einmal, woraus bestand denn die griechische Gymnastik, diese wunderbare Gymnastik, die eigentlich eine Totalsprache innerhalb des Griechentums war? Sie bestand darinnen, daß man zuerst gewahr wurde: der menschliche Wille liegt in den Gliedmaßen. Er beginnt, indem er den Menschen in Beziehung zur Erde stellt, indem die Gliedmaßen und die Erde ein Kraftverhältnis entwickeln: Laufen. Im Laufen ist der Mensch in Beziehung zur Erde. Geht er jetzt etwas in sich hinein, fügt er zu der Dynamik, in die er kommt, und zu der Mechanik, die ein Gleichgewicht bildet zwischen ihm und der Anziehungskraft der Erde im Laufen, eine innere Dynamik hinzu, dann geht es über zu dem Springen. Da muß man schon in den Beinen selber eine Mechanik entwickeln.

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