3. Die Sprache als gestalteter Gestus

GA 282/1924-09-07/p005 ·1924-09-07 · original (original)
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Daher muß schon in einer gewissen Weise von dem ausgegangen werden, was heute im Grunde genommen doch von dem Laien — und der Laie ist ja derjenige, der zunächst die Kunst hinnimmt - gewußt, empfunden und erlebt werden kann in bezug auf die Sprachgestaltung. Und das ist heute dennoch - gerade in einem so vorgerückten Stadium der Zivilisationsentwickelung ist es heute dennoch die Prosa. Und nach den nicht einmal künstlerisch empfundenen, sondern konventionell hingenommenen Voraussetzungen der Prosa, oder sagen wir auch vom Leben gebildeten Voraussetzungen der Prosa, wird auch das Künstlerische der Sprachgestaltung im Grunde heute beurteilt.

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