11. Gebärde und Mimik aus der Sprachgestaltung heraus

GA 282/1924-09-15/p012 ·1924-09-15 · original (original)
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Dann wird es sich darum handeln, daß man auch im einzelnen übt so, daß der Körper physiologisch mitgeübt wird, aber immer in Anlehnung an das Sprachlich-Gestaltete. Nehmen Sie zum Beispiel an, Sie hören einer traurigen Passage zu, hören dieser traurigen Passage so zu, daß Sie sich bemühen, das Gesicht gar nicht durch ein Mienenspiel zu ändern, aber Sie bewegen den Kopf dabei. Also: bewegter Kopf bei ruhigbleibendem Antlitze= Zuhören einer traurigen Passage.

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