{"corpus":"steiner","locus":"GA 284/1907-05-20/p008","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Mit Recht sagt Paracelsus: Wenn die Kraftlinien, die ihn bei Tag mit dem physischen Leib verbinden, sich zu lockern beginnen, dann tritt er in Zusammenhang mit dem ganzen harmonischen Kräftesystem, das den Sternenhimmel durchflutet. In dem Augenblick, wo der Mensch eingeschlafen ist, ruht er in der Harmonie der Sphären, und daraus bringt er sich die Kräfte mit, um das wieder auszugleichen, was während des Tages verbraucht ist. So ruht der Astralleib während der Nacht in der Welt der Sterne; da hat er seine eigentliche Heimat. Und kehrt er zurück, so bringt er sich die Kräfte der Sterne mit, um damit die Ermüdungsstoffe fortzuschaffen. Daher ist der Schlaf ein guter Arzt, weil dann Ordnung und Harmonie eintreten kann, wenn der Astralleib wiederum einige Zeit ruht in derjenigen Welt, die die Gesetze für den Sternenhimmel enthält, und das sind die Gesetze für die geistige Welt überhaupt. Wenn der Mensch keinen Schlaf hat, wird die Gesundheit deshalb untergraben, weil der Astralleib nicht eine Zeit geruht hat in der Sternenwelt. Deshalb hat der Astralleib diesen Namen erhalten. Früher wurde kein Name gegeben, der nicht dem Wesen der Sache entsprach. Und bevor wir okkulte Namen und Bezeichnungen korrigieren, müssen wir erst über den Namen nachdenken, wozu er gegeben worden ist. Wenn heute ein Komet oder kleiner Planet entdeckt wird, schlägt man ein Lexikon der Mythologie auf und gibt daraus dem Stern einen Namen. Das Prinzip der Namengebung in spirituellen Zeiten war, in einem Namen das Wesen der Sache selbst tonhaft nachklingen zu lassen: es klang im Namen der Zusammenhang mit der Welt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Planetenentwickelung und Menschheitsentwickelung","site_heading":null,"date":"1907-05-20","location":null,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/284/1907-05-20/p008","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/284/1907-05-20/p008"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/284/1907-05-20/p008","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}