Planetenentwickelung und Menschheitsentwickelung
Das dritte und Bedeutungsvollste ist, wenn der Mensch nicht nur beginnt, Herr zu werden über die Kräfte seines Ätherleibes, sondern wenn er beginnt, hinunterzuarbeiten bis in den physischen Leib. Es könnte scheinen, als ob die Arbeit des Ich an dem physischen Leib das niedrigste wäre; es ist aber gegenwärtig das Höchste. Und die Arbeit an dem physischen Leib ist wiederum schwieriger als die Arbeit am Ätherleib. Beginnt der Mensch bewußt daran zu arbeiten, durch das Ich Herr zu werden der Kräfte, die im physischen Leibe wirken, dann tritt noch etwas anderes bei ihm auf. Was im physischen Leibe wirkt, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos wirken. Lernt der Mensch die Kräfte seines Blutes, seines Atmens beherrschen, dann lernt er die Magie des Kosmos. Dann fließt das, was er kann, aus seinem physischen Leib hinaus, in das All ein, und das ist eine wirkliche, reale Arbeit, die dann erst beginnen kann, wenn der Mensch einen gewissen Grad seiner Arbeit am Ätherleib erreicht hat. Und weil man beginnt mit der Regulierung des Nächsten, was uns vorliegt — mit der Regulierung des Atmens -, so ist auch der Name des Atmens von «Atma» hergenommen. So viel der Mensch in seiner inneren physischen Natur umgestaltet, so viel ist in ihm von dem «Geistesmenschen», von «Atma»; da ist ein Teil der Geistmaterie in ihm verwandelt worden.
Cite:
GA 284/1907-05-20/p014 · edition original