Planetenentwickelung und Menschheitsentwickelung

GA 284/1907-05-20/p020 ·1907-05-20 · original (original)
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Nun müssen wir uns noch klarsein, welchen Sinn denn diese ganze Entwickelung hat. Wenn wir zurückblicken auf jene Saturnentwickelung, wo der Mensch noch ohne Ätherleib, Astralleib und Ich war - insofern sie selbständige Wesen waren -, bekommen wir den besten Unterschied jener uralten Zustände von dem heutigen dadurch zu erkennen, daß wir uns auf das «Bewußtsein» beziehen. Es ist mit jedem Entwickelungszustand ein Bewußtseinszustand verbunden. Es gibt sieben Bewußtseinszustände. Der gegenwärtige Mensch ist im vierten; diesen kann kein Wesen haben, das nicht zu sich «Ich» sagen kann. Daher entwickelte der Mensch die Form des Bewußtseins, die er jetzt hat, erst auf der Erde. Die Erdentwickelung hat den Sinn, das wache Tagbewußtsein zu entwickeln. Auf den früheren Planetenzuständen gab es für den Menschen nur unvollkommene Bewußtseinszustände. Auf dem Saturn hatte der menschliche Vorfahr in seiner primitiven Gestalt ein Bewußtsein, wie es auch die Mineralien haben, oder vielmehr: der menschliche physische Vorfahr ist jenes Bewußtsein. Wir können dafür kaum leicht Worte finden; wir können nur andeuten. Dieses Bewußtsein ist ein ganz, ganz dämmerhaftes, ein tiefes Trance-Schlafbewußtsein, dumpf und dämmtrig, das aber in gewisser Weise wiederum einen Vorzug hatte: es übersieht einen viel größeren Umkreis, ist viel universeller; ein Mineralbewußtsein weiß von dem ganzen Sonnensystem.

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