Planetenentwickelung und Menschheitsentwickelung

GA 284/1907-05-20/p028 ·1907-05-20 · original (original)
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So schreitet alles vorwärts. Wenn wir zurückblicken auf die Mondentwickelung, müssen wir uns klarsein, daß das, was wir heute Affekte nennen, sich erst als ein astraler Einschlag auf dem Mond entwickeln konnte. Damals aber war noch nicht das Ich entwickelt. Weil sich das Ich erst auf der Erde entwickelte, empfand der Mondmensch noch nicht den Schmerz als seinen individuellen; es war der Mondenschmerz. Unselbständig war dieser physisch-ätherisch-astralische Mondenvorfahr. Unindividuelle Leidenschaften, Affekte und Schmerzen kamen da heraus. Zum Beispiel war es auf dem Monde so — man darf es heute aussprechen, wenn es auch noch so wenige glauben -, daß zu gewissen Jahreszeiten die ganze Welt, alle lebenden Wesen, die von einem Astralleib umgeben waren, anfingen zu schreien, von Tönen sich zu entäußern; das war verknüpft mit einer gewissen Entwickelung im animalischen Leben. Ein Rudiment davon ist noch der Brunstschrei im Sexualleben gewisser Tiere, wo zu gewissen Zeiten damit Schreie verknüpft sind.

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Cite: GA 284/1907-05-20/p028 · edition original