7. Die wahren ästhetischen Formgesetze
Wenn nun der okkulte Beobachter mit dem hellsichtigen Bewußtsein sich in einer gewissen Weise in Verbindung setzt mit diesen drei Himmelskörpern, das heißt mit demjenigen, was sie geistig darstellen, dann stellt sich etwas heraus, was man nennen könnte: es wird das Weltall überflutet von den realen gegenseitigen Beziehungen der geistigen Wesen dieser Himmelskörper. Wesen wohnen, wie Sie schon oft gehört haben, auf allen Himmelskörpern, aber auf den Himmelskörpern wohnen nicht nur Wesenheiten, sondern sie schicken auch Wirkungen aus. Höhere Wesenheiten bewohnen dauernd die Himmelskörper;, untergeordnete Wesen werden von einem zum anderen Himmelskörper geschickt und bewirken Strömungen im Weltall. Diese Strömungen sind oft nichts anderes als gewissermaßen Wege, welche gewisse elementare oder höhere Wesenheiten von einem Weltenkörper zum anderen nehmen. So daß man anfangs sieht, mit dem hellsichtigen Bewußtsein, wie, ich möchte sagen, weltenmagnetische oder -elektrische Strömungen von einem Himmelskörper zum anderen gehen, dann löst sich das bei genauerer Betrachtung auf in eine Schar, in einen Schwärm von geistigen Wesenheiten, die von einem Himmelskörper zum anderen ziehen.
Cite:
GA 286/1914-07-05/p011 · edition original