7. Die Wahren Ästhetischen Formgesetze

GA 286/1914-07-05/p033 ·1914-07-05 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Anstelle von all solchen materialistischen Spekulationen und Phantasiegebilden wird einmal die richtige Einsicht treten, wenn sie auch heute noch für viele grotesk und paradox erscheinen mag. Man wird einmal wirklich einsehen, warum der Eisbär weiß ist und nicht schwarz oder braun. Es wird die Einsicht kommen, daß es ein astrales Wesen gibt, und daß jedes tierische Lebewesen einen Astralleib hat, und daß in diesem Astralleib Vorgänge seelischer Art vorhanden sind. Die Wesen, die da mit ihrer grauen Farbe im Sande laufen, haben selbstverständlich kein Ich, aber sie haben einen Astralleib, wenn auch einen primitiven. Dieser Astralleib tritt ins Verhältnis zur Farbe der Umgebung, und die Folge des Verhältnisses, ich möchte sagen, zur Grauheit der Umgebung, ist, daß diese aufgenommen wird in dem schwächeren Bewußtsein des Astralleibes und sich das ganze Wesen damit durchdringt. Geradeso, wie Sie, indem Sie hierhergehen, sagen: Das ist Holz, ich weiß, daß das Holz ist -, so lebt das Wesen im Sand und durchdringt sich im Astralleib mit der Färbung des Sandes, und das Bewußtsein «Färbung des Sandes> durchlebt das ganze Wesen. Das Wesen nimmt die Farbe der Umgebung an, es durchtränkt sich mit der Umgebungsfärbung.

Read this passage in another edition
DEoriginal
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/286/1914-07-05/p033.json
Cite: GA 286/1914-07-05/p033 · edition original