Vierter Vortrag

GA 287/1914-10-25/p033 ·1914-10-25 · original (original)
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Nun ist der Wille des Menschen ja dasjenige, was mit den unterbewußten Erlebnissen zusammenhängt, was, man kann sagen, bei dem gegenwärtigen Menschen am meisten von den Göttern dirigiert wird. Der Wille wird am meisten von den Göttern dirigiert, selbstverständlich auch von Luzifer und Ahriman; deshalb gibt es auch einen bösen Willen. Aber er wird von den Göttern getragen, vorwärts bewegt, und der Mensch ist nur in den wenigsten Fällen in der Lage zu wissen, was in seinem Willen vorgeht. Deshalb gehört zu dem, was der Mensch, wenn er redet, am unwillkürlichsten äußert, dasjenige, was in seinem Willen veranlagt ist und durch seinen Willen verursacht wird. Man darf sogar sagen: so ist es richtig. Am wenigsten hat der Mensch zunächst nötig, völlig bewußt zu sein, wenn er sich der ursprünglichen, elementaren Natur seines Willens hingibt, wenn er die Impulse der Götter in seinem Willen tätig sein läßt. Die elementarsten Impulse sind die Willensimpulse. Daher, möchte ich sagen, kann der Mensch fortschreiten in seinen Inkarnationen von Volk zu Volk, was künstlerisch dargestellt wird in unserem Bau durch das Fortschreiten in der Säulenfolge.

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Cite: GA 287/1914-10-25/p033 · edition original