7. Über das Goetheanum

GA 289/1921-08-27/p011 ·1921-08-27 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Dasjenige, was Anthroposophie ausleben soll, beruht ja drauf, dass gewissermaßen eine höhere Wesenheit im Menschen, die aber der Mensch selbst ist, zu demjenigen Menschen redet, der im gewöhnlichen Leben lebt, das zwischen Geburt und Tod abläuft. Indem ich das durchempfand, ergab sich mir als die notwendige Bau-Umhüllung für diesen Grundimpuls anthroposophischer Weltanschauung der Zweikuppel-Bau. In der kleinen Kuppel, gewissermaßen äußerlich-physisch zusammengedrängt dasjenige, was innerlich groß und weit ist; in dem großen Kuppelraum dasjenige räumlich geweitet, was innerlich weniger weit ist, was innerlich dem Leben angehört, das wir eben zwischen Geburt und Tod führen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/289/1921-08-27/p011.json
Cite: GA 289/1921-08-27/p011 · edition original