Die sozial-pädagogische Bedeutung der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft

GA 297/1919-11-25/p061 ·1919-11-25 · original (original)
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Der Mensch ist in der Naturbeobachtung und in der Erkenntnis der Naturgesetze an das nur hingegeben, was seine Sinne glauben und was sein Verstand bearbeitet. Da schließt er bewußt alles das aus, was aus seinem Gemüts- und Willensleben kommt. Dafür aber greift dasjenige, was er als Naturwissen sich aneignet, auch nicht auf sein Willensleben und auf sein Gemütsleben über. Daher kommt es, daß mit einem gewissen Rechte manche Menschen, die sich vorurteilslos die ganze Sachlage ansehen, anders reden über die Naturwissenschaft und ihre Wirkung als diejenigen, die eben — wie gesagt, von der einen Seite ist das durchaus berechtigt - sich nur an die Betrachtung der großen Triumphe der Naturwissenschaft hingeben.

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