{"corpus":"steiner","locus":"GA 300a/1921-01-16/p044","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Da war der eine junge R. W. in der 6b, der mit der Schrift die Schwierigkeit hat, [der] einen Strich in den anderen hinein[macht]. Bei solchen Dingen, wo im zentralen Nervensystem vorliegt eine leichte Neigung zu nicht herauskommenden Krämpfen, die vielleicht sogar in späterem Lebensalter zu Schreibkrampf führen können, da müsste man versuchen, dem sehr früh entgegenzuarbeiten. Und in diesem Falle, bei dem einen Buben, R. W., den sollte man Eurythmie machen lassen mit Hanteln; er müsste die Bewegung mit Hanteln machen. Sie brauchen vielleicht nicht besonders schwer zu sein, aber er soll Eurythmie mit Hanteln machen. Sie werden bemerken, dass dadurch die Schrift sich korrigiert. Man könnte auch noch andere Dinge machen. Man könnte versuchen, ihm eine andere Federrichtung zu geben. Es gibt solche Federn - ich weiß nicht, ob es sie nach dem Kriege noch gibt -, die im Winkel angesetzt sind an den Federstiel. Da ist es notwendig, dass ein solcher Bub sich erst gewöhnt an die andere Einstellung. Das hilft ihm auch, wenn er Bewusstsein in die Fingerhaltung hineinbringt. - Dann hat er zu stark konvergierende Augenachsen; man müsste ihn veranlassen, die Augen etwas weiter vom Papier zu halten, damit die Augenachsen sich weniger konvergierend einstellen. Man müsste abwarten, wie sich die Schrift unter Einfluss dieser mehr organischen Mittel ändert. Wenn man es beobachtet, [dass er sich Mühe gibt], dass er irgendetwas ordentlich schreibt, dann kann man ihn lenken, dann kann sein bewusster Wille eingreifen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zweiundzwanzigste Konferenz","site_heading":null,"date":"1921-01-16","location":null,"word_count":239,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/300a/1921-01-16/p044","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/300a/1921-01-16/p044"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/300a/1921-01-16/p044","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}