Zweiundzwanzigste Konferenz

GA 300a/1921-01-16/p119 ·1921-01-16 · original (original)
Author: Rudolf Steiner
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

RUDOLF STEINER: Man kann es schon machen, wenn man es heraufhebt in eine freiere Auffassung. «Das Lied von der Glocke» ist eines von den Gedichten, bei denen Schiller der Philistrosität Konzessionen gemacht hat. Manches darinnen ist eigentlich spießig. Viele Vorstellungen sind ganz unwahr. Deshalb ist es gefährlich. Natürlich werden die Proletarierkinder es ihren Eltern erzählen. Das ist auch nicht wünschenswert. Es wird empfunden als ein Philistergedicht. [Auf eine Frage von Caroline von Heydebrand:] Sicher kann man das machen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/300a/1921-01-16/p119.json
Cite: GA 300a/1921-01-16/p119 · edition original