Vierunddreissigste Konferenz

GA 300b/1922-06-21/p035 ·1922-06-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Die hauptsächlichen Prinzipien haben sich zum Zusammenhang entwickelt. Das, was etwas als Uneinheitliches aufgetreten ist, das ist doch die Schlamperei. Es ist eine Schlamperei eingerissen, indem man sich von selbst hinentwickelt hat zu einer Art, wie es leichter zu machen ist. Das, worauf es ankommt, ist, dass man berücksichtigt, wenn die Kinder im Chor sprechen, so ist es sehr gut, aber es ist noch kein Beweis, dass die Kinder es [einzeln] beherrschen, weil da ein Gruppengeist auftritt. Nach beiden Seiten muss gewirkt werden. Immer an die Sache anknüpfen, sodass direkt das Wort an die Sache anknüpft. Als wir gesprochen haben, hatte ich bemerkt, dass, um stereotyp zu machen gewisse Aussprachewendungen, es gut ist, an das Lernen von Gedichten anzuknüpfen. Zu diesem Zweck haben [wir das], um an ein solches Gedicht anzuknüpfen. Wenn man zwei, drei, vier solche Gedichte hat, kann man wiederum, um manches an der Aussprache zu pflegen, darauf zurückkommen. Die Dinge sind alle einmal besprochen worden. [Das Gedichte-Lernen] hat zu einer Art von Schlamperei geführt. Das liegt daran, dass auf der einen Seite der Sprachunterricht wirklich bei uns an zweiter Stelle steht, weil er nebenher gepflegt werden muss. Da sind die Lehrer schon ermüdet. Und das andere ist, dass halt doch, gerade mit Rücksicht darauf, mancher der Vorbereitung zu entkommen versucht. Man bereitet sich vor für das andere. Da ist es ganz gut, wenn man an etwas Stereotypes sich anranken kann.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/300b/1922-06-21/p035.json
Cite: GA 300b/1922-06-21/p035 · edition original