Achtundvierzigste Konferenz

GA 300b/1923-03-01/p043 ·1923-03-01 · original (original)
Author: Rudolf Steiner
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RUDOLF STEINER: Diese militärischen, strategischen Dinge, [Kampfspiele], die können dann gesund gestaltet werden, wenn sie artistisch gemacht werden. Es ist ein Unfug, was insbesondere in der Gegend sehr häufig gemacht worden ist, wo ich meine Jugend zugebracht habe. Man hat Sätze erdichtet, die zwei Ersten hat man einen bestimmten Satz heulen lassen. Dann haben diejenigen, die sich weiter weg gestellt haben, nicht mehr die Laute unterscheiden können. Das muss wegbleiben, diese Dinge müssen wegbleiben. Aber wirklich Künstlerisch-Rhythmisches verbinden mit dem Gehen in der Gemeinschaft, mit dem Marschieren, das ist etwas, was richtig ist. Wenn das Künstlerische mit eine Rolle spielen kann, dann kann man auch die Menschen in Gemeinschaft etwas machen lassen, etwas zusammen denken oder dergleichen. Es kommt darauf an, dass die Lausbübereien wegbleiben. Das Indianerspiel [mit Überfällen und so weiter] ist etwas Gesundes, wenn es geistreich gemacht wird. Bei alldem kann man unterscheiden: gesundes Spielen am rechten Ort und Sport. Gesundes Spielen ist: sich [so] beschäftigen, dass man Freude hat in der Bewegung am gesunden Denken und Fühlen. Sport ist das, wo man sich so bewegt, dass man dabei empfindungsfaul werden kann. Die Leute wollen sich [so] beschäftigen, dass sie sich ersparen, ihr Denken in Bewegung zu bringen oder ihr Empfinden. Da wird das Gute, das im Körperlichen noch ist in der englischen Nation, durch den Sportglauben ausgetrieben.

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Cite: GA 300b/1923-03-01/p043 · edition original