Vierter Vortrag

GA 310/1924-07-20/p031 ·1924-07-20 · original (original)
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Und indem wir das Musikalische an das Kind heranbringen, bildet es den astralischen Leib aus. Fügt man beides zusammen, macht man das Plastische so, daß es in Bewegung übergeht, und macht man die Bewegung plastisch, dann hat man die Eurythmie, die ganz aus der Beziehung des Ätherleibes zum astralischen Leibe beim Kinde folgt. Daher lernt jetzt das Kind Eurythmisieren, diese in artikulierten Gebärden sich offenbarende Sprache, wie es in früheren Jahren das Sprechen von selbst gelernt hat. Man wird beim Eurythmielernen nie Hemmnisse finden, wenn das Kind gesund ist; denn es setzt in der Eurythmie einfach seine eigene Wesenheit heraus, es will seine eigene Wesenheit verwirklichen. Daher haben wir in der Waldorfschule die Eurythmie vom 1.Volksschuljahre an bis zu den Oberklassen als einen obligatorischen Unterrichtsgegenstand eingeführt neben dem Turnen.

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