Spiritual Science and Medicine
Aber nun gehen Sie von hier aus, wie wir auf der einen Seite zu der Bekämpfung gehen mußten der innermenschlichen, der intestinalen Fauna und Flora, indem wir im Zirkulationsprozeß etwas entgegengesetzt finden ein Kämpfen gegen das Entstehen des Pflanzenwerdens, nun über zu dem eigentlichen Nerven-Sinnesmenschen. Er ist doch viel bedeutender für das Gesamtleben des Menschen, als man gewöhnlich glaubt. Dadurch, daß man die Wissenschaft zu einer solchen Abstraktion erhoben hat, hat man gar nicht die Möglichkeit gehabt, das in der entsprechenden Weise zu berücksichtigen, daß dieser Nerven-Sinnesmensch, durch den zum Beispiel das Licht und die mit ihm verbundene Wärme eigentlich doch eindringt, mit dem inneren Leben innig zusammenhängt, weil die Imponderabilien, die da mit dem Lichte eindringen, in den Organen metamorphosiert werden müssen und die Imponderabilien ebenso organbildend sind wie dasjenige, was in dem ponderablen Reiche existiert. Man hat gar nicht berücksichtigt, daß der NervenSinnesmensch für die Organisation des Menschen von besonderer Bedeutung ist. Aber während wir, wenn wir tiefer hineinsteigen in den unteren Menschen, aus der Darmflora bildenden Kraft in die Darmfauna bildende Kraft hinuntersteigen, kommen wir, wenn wir mehr hinaufsteigen in den Menschen, aus der Region, wo bekämpft wird die innere Flora, in das Gebiet, wo bekämpft werden muß fortwährend das Mineralischwerden des Menschen, ich möchte sagen, das Sklerotischwerden des Menschen. Sie können da, ich möchte sagen, schon äußerlich an der stärkeren Verknöcherung des Hauptes studieren, wie der Mensch, je mehr er sich nach oben entwickelt, durch seine Organisation eben zum Mineralischwerden neigt.
Cite:
GA 312/1920-03-24/p025 · edition original