Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-03-24/p027 ·1920-03-24 · original (original)

Also es handelt sich darum, daß der Mensch in sich die Tendenz hat, sich zu mineralisieren. Nun, geradeso aber, wie gewissermaßen selbständig werden kann dasjenige, was dem Fauna- und Floraprozeß zugrunde liegt, so kann für den ganzen Menschen diese Mineralisierungstendenz selbständig werden. Dieser Mineralisierungstendenz, wie ist ihr entgegenzuarbeiten? Ihr ist nicht anders entgegenzuarbeiten als dadurch, daß man sie zersprengt, daß man in sie gewissermaßen fortwährend kleine Keile hineintreibt. Und hier haben Sie das Gebiet, wo Sie betreten müssen den Übergang von der Serumtherapie durch die Pflanzentherapie zu der Mineraltherapie, ohne die Sie doch nicht auskommen, weil Sie nur in den Beziehungen der Mineralien zu dem, was im Menschen selbst Mineral werden will, einen Anhaltspunkt haben, um all dasjenige zu unterstützen, was unterstützt werden muß in dem Kampfe des Menschen gegen die mineralisierende Tendenz, gegen das allgemeine Sklerotischwerden. Da können Sie nun nicht auskommen — und dieses Kapitel muß dann ausführlich besprochen werden —, indem Sie einfach das Mineral in seinem äußeren Zustande in den menschlichen Organismus einführen. Da tritt dasjenige ein, was auf irgendein homöopathisches Prinzip in irgendeiner Form hinweist, was darauf hinweist, daß gerade aus dem Mineralreich diejenigen Kräfte bloßgelegt werden müssen, welche der Wirksamkeit des äußeren Mineralreiches entgegengesetzt sind.

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Cite: GA 312/1920-03-24/p027 · edition original