Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-03-24/p028 ·1920-03-24 · original (original)

Es ist ja aufmerksam darauf gemacht worden, und es ist richtig, daß man einfach den Blick hinzuwerfen braucht auf den ganz geringen mineralischen Gehalt mancher Quellen, die heilwirkend sind, und man hat in diesen Quellen einen Homöopathisierungsprozeß, der ganz auffällig ist, der eben zeigt, daß tatsächlich in dem Augenblicke, wo man befreit den mineralischen Zusammenhang von den Kräften, die wir äußerlich überschauen, ganz andere Kräfte herauskommen, die man erst besonders loslösen muß dadurch, daß man eben homöopathisiert. Doch dieses, wie gesagt, soll in einem besonderen Kapitel besprochen werden. Aber dasjenige, was ich Ihnen doch heute noch sagen möchte, das ist nun das Folgende. Wenn Sie wirklich das ausführen — den jüngeren Herren lege ich das besonders ans Herz —, daß Sie vergleichende Studien machen über die Umformung des ganzen Darmsystems, sagen wir, von den Fischen herauf über die Amphibien, Reptilien — besonders die Beziehungen der Amphibien, Reptilien in bezug auf das Darmsystem sind außerordentlich interessant —, hinauf zu dem Vogel auf der einen Seite, zu dem Säugetiere und dann bis herauf zum Menschen auf der anderen Seite, so werden Sie finden, daß merkwürdige Umformungen der Organe stattfinden, das Auftreten zum Beispiel der Blinddärme, desjenigen, was dann beim Menschen zum Blinddarm wird, bei niederen Säugetieren oder da, wo die Vogelorganisation etwas aus sich herausfällt und Blinddarmansätze beim Vogel auftreten, die ganze Art und Weise dann, wie sich aus dem bei den Fischen ja ganz und gar nicht vorhandenen Dickdarme — man kann nicht reden von einem Dickdarm bei den Fischen —, durch den Heraufgang durch sogenannte vollkommenere Ordnungen das ergibt, was Dickdarm ist, was dann Blinddärme und beim Menschen Blinddarm ist — gewisse andere Tiere haben mehrere Blinddärme —: da finden Sie ein merkwürdiges Wechselverhältnis.

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