Spiritual Science and Medicine

GA 312/1920-03-28/p020 ·1920-03-28 · original (original)

Nun sondert sich der Vorgang, den wir da betrachtet haben, in Schmecken und Riechen. Da spaltet sich gewissermaßen ein Vorgang so, daß wir es einmal zu tun haben mit einem Prozeß, der mehr in Wechselwirkung des Ätherischen und des Physischen steht im Schmecken und auf der anderen Seite mit einem Vorgange, der mehr in den Beziehungen des Ätherischen zum Astralischen steht, was wir in dem Riechen vorliegen haben. Dasjenige, was wir als Fortsetzung des Schmeckens in den Organismus hinein haben, das haben wir der gleichen Spaltung unterworfen, indem wir auf der einen Seite das Verdauen hinneigend haben zu den Ausscheidungen durch den Darm, zu den fäkalen Ausscheidungen, und indem wir auf der anderen Seite die Ausscheidungen durch die Nieren, durch das Urinieren haben. Da haben Sie genau das Entsprechende in dem Unteren und in dem Oberen des Menschen. Sie haben ganz genau etwas, was vorliegt wie zwei polarische Gegensätze, indem Sie spalten zum Schmecken und Riechen und indem Sie spalten zum gewöhnlichen Verdauen und zu dem, was vom gewöhnlichen Verdauen sich abscheidet als alles dasjenige, was auf der intimeren Nierentätigkeit beruht, auf demjenigen, was der intimeren Nierentätigkeit zugeordnet ist.

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